Taschengeld im Sprachcamp - wie viel ist angemessen?

Vielleicht steht demnächst die erste Fahrt Ihres Kindes in ein Sprachcamp an. Viele Dinge wollen dabei beachtet werden. Bei den Anziehsachen helfen eine Packliste und die Erfahrung von zurückliegenden Urlaubsreisen.

Auf Dinge wie Taschenlampe, Kuscheltier und Spielzeug kommt Ihr Kind sicher schon von allein. Zuvor kann man sich detailliert auf der Internetseite über den Inhalt und mögliche Aktivitäten informieren sowie ggf. telefonisch noch offene Fragen klären. Eine Frage jedoch ist für manche Eltern schwer zu beantworten und zwar, wie viel Taschengeld ihr Kind für eine Woche mitnehmen sollte.

Alles inklusive und ein paar Extras

Die Unterkunft und Verpflegung sowie das Programm sind natürlich im Reisepreis inbegriffen. Dennoch möchten sich die Kinder hin und wieder selber etwas leisten. Sei es ein Eis, eine Postkarte oder ein anderes Souvenir - egal, worum es sich handelt, dafür braucht man Taschengeld. Die Höhe des Geldes, was das Kind normalerweise für eine Woche bekommt, ist meistens zu niedrig.

Schließlich handelt es sich bei der Reise ins Sprachcamp doch um etwas Besonderes. Da möchten Eltern ihren Kindern etwas mehr als nur zwei, drei Euro mitgeben. Wie hoch ist denn überhaupt der durchschnittliche Betrag, den Kinder an Taschengeld auf eine Sprachreise mitnehmen?

Das Alter: ein Anhaltspunkt

Wie alt das Kind ist, spielt dahingehend eine Rolle, als dass es in jüngeren Jahren noch weniger Erfahrung im Umgang mit Geld hat. Eltern haben dann oft Bedenken, dass die Kinder alles an Geld schon zu Beginn ausgeben und am Ende enttäuscht sind, wenn ihnen für etwas Bestimmtes ein paar Münzen fehlen. Doch gerade durch solche Erfahrungen erlernen die Kinder den Umgang mit Geld. Sind die Kinder bereits älter, möchten sie vielleicht etwas von ihrem gesparten Geld extra mitnehmen.

Oder der umgekehrte Fall: mit der Sonderzuwendung aufgrund des Ferienlagers wird sehr sparsam gehaushaltet und am Ende haben die Kinder noch etwas übrig, was sie sparen können. Im Durchschnitt haben Kinder bei Sprachreisen zehn bis 15 Euro dabei. Bleiben sie länger, ist das dann etwas mehr. Manchmal stecken Verwandte vor der Abreise noch etwas dazu, wodurch sie ebenfalls etwas mehr haben, als ihnen normalerweise innerhalb einer Woche zur Verfügung steht.

Sicher verwahrt, damit nichts verloren geht

Bei Bedarf können die Betreuer vor Ort das Taschengeld verwalten. So können sich die Kinder nach und nach ihr Geld abholen und sie haben nicht zu viel auf einmal im Portemonnaie. Manchmal geben die Kinder auch einen Teil ihres Geldes ab, sodass sie zwischendurch ein paar Kleinigkeiten kaufen können, der Großteil jedoch für den Tagesausflug aufbewahrt wird. Andererseits ist es für Kinder eine gute Gelegenheit zu lernen, wie man sein Geld selber einteilt und so aufbewahrt, dass es nicht verloren geht.

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