Sprache in der Freizeit, Sprachanfänger überfordert?

Auf unseren Sprachreisen hat die aktive Anwendung der Sprache einen hohen Stellenwert. Gelesen und geschrieben wird schon in der Schule genug, sodass die Kinder im Sprachcamp vor allem das Sprechen und Hörverstehen üben sollen. Ein wichtiger Punkt ist dabei, dass auch außerhalb des Unterrichts soviel wie möglich von den Sprachdozenten in der Fremdsprache kommuniziert wird. Da unsere Sprachcamps ab sechs Jahren angeboten werden, stellen sich vor allem Eltern von Kindern, die gerade erst ein paar Wörter in der Sprache gelernt haben oder komplette Neueinsteiger sind, folgende Frage: Ist mein Kind dann nicht überfordert, wenn es die Sprachdozenten noch gar nicht versteht? Doch hier können wir Sie beruhigen. Da wir auf alle Sprachlevel eingestellt sind und ein gutes Maß zwischen Forderung und Förderung für uns grundlegend wichtig ist, werden auch Anfänger in einer Sprache entsprechend betreut.

Sehr kleine Gruppe – sehr intensiver Unterricht

Die Erfahrung zeigt, dass bei einer Sprachreise die Kinder ohne oder mit nur sehr geringen Vorkenntnissen, meist in der Unterzahl sind. Das hat aber auch gleich wieder den Vorteil, dass der Unterricht sehr individuell gestaltet werden kann. Wenn nur ein bis drei Kinder in der Lerngruppe sind, macht jedes Kind in seinem eigenen Tempo Fortschritte beim Lernen. Zu Beginn verschaffen sich die Sprachdozenten einen Überblick über die bereits vorhandenen Kenntnisse. Vielleicht kennen einige Kinder schon ein paar Wörter oder Sätze in der Fremdsprache, die natürlich auf jeden Fall miteinbezogen werden. Außerdem können die Sprachdozenten in der kleinen Gruppe viel besser auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder eingehen.

Im Unterricht nur in der Fremdsprache sprechen?

Während des Unterrichts im Sprachcamp nur auf Englisch, Spanisch oder Französisch zu sprechen, hat bei Kindern, die sonst keinen oder nur stundenweise in der Schule Kontakt mit der Sprache haben, nur bedingt Sinn. Natürlich müssten die Kinder dann herausfinden, was der Sprachdozent ihnen sagen will und würden nicht einfach auf die Übersetzung warten. Diese Methode, welche dem Erlernen der Muttersprache nachempfunden ist und Immersionsmethode genannt wird, hat allerdings nur Erfolg, wenn sie länger als nur eine Woche im Sprachcamp durchgeführt wird oder die Kinder bereits einige Vorkenntnisse mitbringen. Wie diese Methode genau funktioniert, werden wir uns beim nächsten Mal etwas genauer ansehen.

Nach dem Unterricht auch noch weiter auf Englisch, Französisch oder Spanisch?

Wenn es für Kinder nun mitunter schon im Unterricht schwierig wird ausschließlich in der Fremdsprache zu sprechen, wie wird es denn erst in der Freizeit sein? Aber auch das funktioniert auf unseren Schülersprachreisen sehr gut. Wenn die Kinder eine Frage haben, die mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden kann, verstehen das sogar die Anfänger. Und ein „Danke“ und „Bitte“ kann ebenso einfach in die Alltagskommunikation eingebaut werden. Die möglichst häufige Wiederholung sorgt dafür, dass sich die Kinder bestimmte Phrasen schnell und auf Dauer einprägen. Auch die im Unterricht gelernten Inhalte bauen die Sprachdozenten leicht in den Alltag ein, wenn sie zum Beispiel nach Farben, Tieren oder dem Wetter fragen, was die Kinder zuvor gerade im Unterricht gelernt haben. Für den Fall, dass ein Kind doch mal zu viel vom Englischen, Spanischen oder Französischen haben, sprechen unsere Betreuer natürlich auch auf Deutsch mit den Kindern.

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