Reisebericht über Englisch Kindersprachreise

Besuch in einem Sprachcamp hat etwas gebracht

Vielleicht ist es etwas zu früh, jetzt schon darüber zu sprechen. Aber meine Tochter Alyssa hat vor etwa zwei Wochen ein Sprachcamp von Sprachcamps.info besucht und schon ohne die Bestätigung aus der Schule bekommen zu haben, kann ich jetzt schon sagen, dass sich die Reise ins Feriencamp definitiv gelohnt hat. Mein Mann stammt aus Birmingham und immer, wenn er mit ihr Englisch sprechen wollte, hat sie sich zurückgezogen. Umso überraschter waren wir nun, als sie ihm mit tosendem Englisch-Gebrabbel die ganze Autorückfahrt über erzählt hat, wie toll es doch war. Mein Englisch ist dahingehend etwas eingerostet. Auch ich aber merke, dass ihr die Fahrt nicht nur Spaß gemacht hat, sondern sich dabei auch ihre Kenntnisse verbessert haben. Um genau zu erfahren, was vor Ort mit den Kids gemacht wurde, habe ich mich später auf Deutsch mit ihr unterhalten. In diese Bewertung fließen also auch ihre Eindrücke mit ein. Generell kann ich sagen, dass wir vom ersten Telefonat über den Buchungsvorgang bis hin zum Abgabe- und Abholtag ein gutes Gefühl hatten. Das Camp befindet sich in Brandenburg.

Da wir eh eine Woche an der Ostsee verbringen wollten, haben wir Alyssa direkt hingebracht, ein Transfer würde extra kosten. Man zeigte uns die Einrichtungen vor Ort, die Unterkunft, den Essenssaal und alle Spiel- und Sportplätze. Allesamt war in einem ordentlichen Zustand, an dem es für den neutralen Betrachter nichts zu beanstanden gab. Das gilt im Übrigen auch für den sehr kompetenten Sprachlehrer und die Betreuer, die sehr freundlich waren und sich genügend Zeit für unsere Fragen genommen habe. Noch interessanter als meine Eindrücke dürfte das sein, was Alyssa mir über den Aufenthalt berichtet hat. Der Hauptgrund, warum wir uns für die Kindersprachreise Englisch dieses Anbieters entschlossen haben, war derjenige, dass man verspricht, spielerisch Kenntnisse vorantreiben zu wollen. Alyssa hat mir mal persönlich erklärt, dass sie nicht so gerne mit ihrem Papa auf Englisch kommuniziert, weil sie glaubt, dass ihr Englisch schlecht sei und sie ihn nicht enttäuschen möchte. Ihre Schulnoten lassen zwar etwas vollkommen anderes vermuten, aber sie meinte, dass das eben auch überhaupt nicht dem entspreche, worüber ihr Vater mit ihr sprechen mag. Diesen alltäglichen Gebrauch wollte sie verbessern, weshalb wir gemeinsam nach einer solchen Reise gesucht haben. Bei Speaktravel verspricht man, dass die Kids sich außerhalb des Lehrraums in ganz gewöhnlichen Spielen und bei ganz alltäglichen Aktivitäten im Englischen versuchen können. Sie sprach von Ausflügen und lustigen Teamspielen, bei dem genau das in die Tat umgesetzt wurde.

Ohnehin fand sie es viel cooler, sich mit ihren Freundinnen auf Englisch über die Streiche der Jungs zu unterhalten und zu tuscheln. An keinem Tag befanden sie sich länger als zwei Stunden im Raum und wenn sie dort waren, ging es nicht an die Lehrbücher, sondern an Zeitschriften. Interessanterweise kam ihr die Ferienreise gar nicht vor wie ein Sprachcamp. Sie schwärmte regelrecht von den ganzen Sachen, die sie in der Freizeit gemacht haben. Um mal ein paar aufzuzählen: Bogenschießen, Zirkustag, Lagefeuers, Schnitzeljagd usw. Alles Sachen, die der Anbieter vorab wohlgemerkt versprochen hat und die definitiv für Kinder geeignet sind. Ich werde das Ganze mal beobachten, bin aber nach wie vor fest davon überzeugt, dass die Reise sich sehr positiv auf ihre Englischkenntnisse, die ja wahrlich nicht schlecht waren, ausgewirkt hat. Das primäre Ziel war die Stärkung des Selbstvertrauens im Umgang mit dem Englischen. Da sie nun sichtlich Spaß daran hat, mit ihrem Papa über die täglichen Erlebnisse zu quatschen, ist das bereits erreicht.

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Sprachcamps 4.5 von 5 Sterne basierend aus 764 Bewertungen und 764 Meinungen.