Reisebericht über das Spanisch Sprachcamp

Dank Sprachcamps.info die Angst beim Sprechen abgelegt

Ich hatte irgendwie immer Probleme damit mich in der Schule zu melden. Obwohl ich die meisten der Vokabeln kenne und häufig auch die richtigen Lösungen auf die Fragen des Lehrers weiß, blieb mein Finger unten. Meine Freunde verstanden das irgendwie nie so richtig, diese Angst vor Noten. Schließlich war ich bei den Klassenarbeiten immer relativ weit vorne mit dabei. Nachdem ich dann auch auf diesem Zeugnis eine 2 im schriftlichen und eine 4 im mündlichen Bereich hatte, wandte sich meine Mama, die ebenfalls Lehrerin ist, an meinen Spanischlehrer, wie denn so etwas möglich sei. Er erklärte ihr die Situation und empfahl mir für die Schulferien kurzfristig noch nach einer Sprachcamps in Spanisch für Kinder zu schauen. Er empfahl uns Sprachcamps.info und die Empfehlung war goldwert. Los ging die Reise für mich in Berlin, wo wir zu viert in einem kleinen Bus in Richtung Dahme/an der Ostsee starteten. Die Fahrt dauerte knapp dreieinhalb Stunden und beinhaltete eine Pause, der Busfahrer war äußerst freundlich. Vor Ort angekommen gruppierte man uns nach Altersklassen. Zwei der drei Mitfahrer kamen in meine Gruppe (12-14 Jahre). Da wir uns schon bei der Fahrt anfreundeten, entschieden wir uns auch zu dritt in einem Zelt zu schlafen. Im Camp wird in äußerst stabilen Zelten übernachtet. Diese sind bei Ankunft bereits aufgebaut und sehr geräumig. Rund um die Uhr wird man vollversorgt. Ein ordentliches Frühstücksbuffet gibt es, mittags warmes Essen, nachmittags Kuchen und abends mal kalt mal warm. Getränke stehen immer zur Verfügung.

Neben dem Lernprogramm, auf das ich später noch eingehen möchte, wird viel für die Freizeit angeboten. Im Camp gibt es Tischtennisplatten, einen Fußball- und einen Volleyballplatz sowie das Meer, das keine fünf Minuten entfernt liegt. Die Betreuer machen bei vielen Aktivitäten mit und erhöhen den Spaßfaktor. Am besten sind natürlich die einzelnen Ausflüge. Wir waren im Hansapark und haben dort fast einen kompletten Tag verbracht. Der Zoo ist auch nicht schlecht, wie der Kletterpark aber von der Dimension her nicht mit denen in Berlin vergleichbar. Trotzdem war es lustig. Hinzu kamen auch noch ein Lagerfeuerabend, eine mehr oder weniger gruselige Nachtwanderung, eine Schatzsuche, die vor allem für die kleinen Reisenden spannend war und ein Nachmittag auf der Minigolfbahn. Interessant für euch sollte bei dieser Reise in erster Linie der Unterricht sein. Auch ich habe mich gefragt, ob ich meine Ferien wirklich mit Pauken verbringen will. Letztlich habe ich mich dazu durchgerungen und alles richtig gemacht. Die Zeit, die man im Lehrraum bleibt, ist nur ein Bruchteil des Tages. Sie vergeht voll schnell, weil man nicht mit alten Schulbüchern, sondern bei

Spielen und in Zeitschriften lernt. Die Lehrer geben hilfreiche Tipps und arbeiten an deinen individuellen Problemen. Zu jeder Zeit kannst du andere Reisende nach Hilfe fragen. Ohnehin macht man fast alles im Team. Besonders gut finde ich es, dass wir auch bei der Waldwanderung und bei einem Geländespiel in Spanisch kommuniziert haben. Da war vielleicht nicht alles regelkonform, dafür aber haben wir uns vollkommen frei unterhalten und letztlich gegenseitig kommuniziert. Ich bin durch das Camp viel mutiger geworden und traue mich jetzt im Unterricht mehr. Die Angst vor falschen Antworten scheint wie weggeblasen. Danke!!!

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Sprachcamps 4.5 von 5 Sterne basierend aus 764 Bewertungen und 764 Meinungen.