In den Sommerferien spielerisch Englisch lernen

Spielerisch Englisch lernen - es geht auch anders

Ein Bericht von unserer Sprachdozentin Romina M.

Sie stehen bevor, die langen freien Sommerwochen, die dazu einladen, sich mal wieder eine richtig schöne Reise zu gönnen. Spätestens nach den Osterferien grübeln viele Familien darüber, wie sie die Sommerferien am besten verbringen. Zumindest für die Kleinen gibt es da eine Urlaubsalternative, die für sie ein großes Sammelsurium an herausragenden Urlaubsbeschäftigungen bereithält. In der Tat kann eine Sprachreise einem Kind viel mehr bringen als es dem Familienurlaub möglich ist. Unter Gleichaltrigen können sich die Kids nicht nur viel besser entwickeln. Nein, sie brauchen auch nur an Aktivitäten teilnehmen, die explizit auf ihr Alter abgestimmt sind. Spielerisch Englisch lernen. So einfach kann es sein. Gekoppelt an einen hochwertigen Sprachunterricht erhalten die Reisenden und ihre Eltern bei einem Englischsprachcamp in den Sommerferien so ein ultimative Mixtur aus Spaß, Abwechslung und vor allem Nachhaltigkeit. Jeder, der im Bereich Sprachpädagogik aktiv ist, weiß, wie sinnvoll die Verbindung von Lernstoff mit spaßigen Freizeitaktivitäten ist. Genau deshalb sollte man die gegebene Freizeit während der Schulferien sinnvoll nutzen, Lücken im Sprachkenntnisbereich schließen und dafür sorgen, dass der Spaß am Englisch sprechen wieder zurückkehrt. Ob Mehrsprachig erzogen oder nur in der Landessprache. Spielerisch Englisch lernen bei einer Kindersprachreise lohnt sich immer.

Um Englisch zu lernen, muss man nicht nach Großbritannien reisen

Bevor es darum geht, den Eltern den Sinn eines Sprachaufenthaltes zu erklären, muss ihnen die Angst hinsichtlich eines anderen Faktors genommen werden. Zahlreiche Familien haben die Chance einer Sprachreise bisher nicht ergriffen, weil sie der Meinung sind, dass ihr Kind keine allzu großen Trips alleine auf sich nehmen sollte. Selbst diese Befürchtungen sind unbegründet, denn in den meisten Fällen unterschätzen die Eltern den Reifegrad ihres Kindes und bringen sie durch den Verzicht auf die Teilnahme an einer betreuten Sprachreise, in der unser pädagogisches Konzept - spielerisch Englisch lernen - angewendet wird, um lebenswichtige Erfahrungen, die sie beim Familienurlaub in dieser Form nicht durchlaufen können. Viel entscheidender aber ist der Fehler zu denken, dass man für einen nachhaltigen Sprachaufenthalt in das Land reisen muss, in welchem die Fremdsprache gesprochen wird. Es ist verständlich, dass Eltern Bedenken dabei haben, ihren siebenjährigen Spross alleine für zwei Wochen nach London, Liverpool oder Bournemouth zu schicken. Das ist aber auch gar nicht notwendig.

Gute Englischsprachreisen leben nicht davon, dass sie in Großbritannien stattfinden, sondern dass ihr Programm altersgerecht konzipiert und auf nachhaltigen Lernerfolg ausgerichtet ist. Das bedeutet, dass eine betreute Sprachreise im Sommer an den Berliner Stadtrand wesentlich effektiver sein kann, wenn sie denn Sprachpädagogisch gesehen sinnvoll zusammengestellt ist. Am Rand der Hauptstadt gibt es ideale Gegebenheiten wie in einigen anderen Regionen unseres Landes im Übrigen auch. Unersetzlich für hochwertiges Sprachtraining sind nämlich nicht englische Teeläden, Telefonzellen oder der Buckingham Palace, sondern eine natürliche Umgebung, die mit vielen Möglichkeiten aufwartet. Schließlich ist es für den Lernerfolg enorm wichtig, dass sich die Kids wohlfühlen. Ein großes Waldgebiet, ein Badesee, Spiel- und Erlebnisbereiche sowie das eine oder andere spannende Ausflugsziel können da einen entscheidenden Beitrag leisten, um Sprachbarrieren einzureißen und festgesetzte Fehlermuster ein für alle Mal abzulegen.

In den richtigen Bereichen lernen

Lange Zeit galt es als Grundelement beim Sprachenlernen, dass man sich zuhause hinsetzt und Vokabeln paukt, bis der Arzt kommt. Während wir auf deutschem Boden mit den einzelnen Worten unserer Sprache regelmäßig konfrontiert werden und sich der Wortschatz so verfestigen kann, geschieht das mit dem Englischen, mal abgesehen von technologischen Fachtermini, eher selten. So scheint die stetige Wiederholung des Vokabulars zentrales Mittel zum Erfolg. Dementsprechend wird dieses Wissen in der Schulstunde bei Tests abgefragt. Gleiches gilt für Deklination und Konjugation, die häufig das Grundinventar einer Klassenarbeit bilden. Es geschieht nicht selten, dass man dieses Instrumentarium weitgehend beherrscht, die Noten auf dem Zeugnis bzw. unter Tests und Arbeiten einem bezeugen, dass man sich auf Englisch ausdrücken kann. Beim Aufenthalt in London wird man dann eigenartigerweise eines Besseren belehrt und versteht kein Wort von dem, was der Bäcker einem als Antwort gibt, nachdem man auf gewohnte Lehrbuchweise seine Bötchen und den Kuchen für den Nachmittag bestellt hat. Erklären lässt sich das mit dem mangelnden Alltagsgebrauch, der ein Resultat des Curriculums darstellt, wlches durch die angewandte Pädagogik, spielerisch Englisch lernen, wesentlich verbessert werden kann. Im schulischen Lehrplan ist wenig Platz, um den Schwerpunkt auf das alltägliche Gespräch zu verlagern.

Noten- und Zeitdruck sorgen dafür, dass man zusehen muss, rechtzeitig die einzelnen Lektionen im Lehrbuch durchzuziehen. Sonst bleibt am Ende keine Zeit mehr, um wirklich alles abzudecken, was im Jahresplan vorgegeben war. Zwar hat sich mittlerweile die Erkenntnis durchgesetzt, dass dies für die Sprachentwicklung hinderlich ist. Wirklich etwas verändert hat sich im Lernkonzept an den Schulen aber noch nichts. Neben dem mangelnden Alltagsgebrauch ist eine weitere Folge, dass viele Schüler nicht diejenige Ausbildung genießen können, die wichtig wäre, da sie aufgrund unterschiedlicher Faktoren den Anschluss verlieren. Dies kann in einer schlechten Klausurnote begründet sein, die den Spaß am Sprechen nimmt oder aber auch einfach darin, dass sie eine Sache nicht verstehen, Angst davor haben, dem Lehrer vor den 30 Mitschülern eine „dumme Frage“ zu stellen und stattdessen Schweigen. Bei einem Sprachcamp Englisch in den Sommerferien kann man diesen hinderlichen Elementen ordentlich entgegentreten. Die Kids werden durch die aktive Programmgestaltung dazu animiert, sich frei und ohne Druck zu versuchen. Der Austausch untereinander bewirkt die Entwicklung von mehr Selbstbewusstsein und ohnehin ist es wesentlich entspannter, bei einem Geländespiel mit Spaß und Freude auf Englisch über den nächsten Schritt zu beraten als einen öden Lückentext im Lehrbuch auf Seite 152 mit dem richtigen Superlativ auszufüllen.

Wer Spaß hat, lernt besser

Das angesprochene Geländespiel ist nur eine der vielen kenntniserweiternden Freizeitvariationen, bei denen das Englisch sprechen sichtbar verbessert werden kann. Spielerisch Englisch lernen, möglich ist das auch durch den gemeinsamen Austausch über die spannende Story in der englischen Jugendzeitschrift, das Brettspiel, bei dem man sich mit Mimik und Gestik zum richtigen Begriff führt, die Schnitzeljagd mit englischsprachigen Hinweisen zum nächsten Hinweis oder beim Fußballspiel, in dem sich die Kids nur mittels englischen Kommandos zum Tor vorarbeiten dürfen. Es gibt viele verschiedene Alternativen, wie sich das Englische in alltägliche Aktivitäten einbinden lässt. Zu beobachten ist dabei, dass die Teilnehmer eines Sprachcamps nach dem Urlaub wesentlicher selbstbewusster auftreten und ihre eigenen Fähigkeiten endlich preisgeben, auch selbst auf dieses vertrauen. Hinzu kommt natürlich der Umstand, dass es der Lehrkraft in einem Sprachcamp Englisch wesentlich einfacher gemacht wird, sich individuellen Sprachhindernissen zu widmen. Die einzelnen Gruppen sind viel kleiner als eine Schulklasse und es gibt viel mehr Zeit als eine Doppelstunde. Durch die beschränkte Teilnehmerzahl kommt jeder öfter zu Wort und so lässt es sich nachhaltig viel besser an den einzelnen Kenntnissen arbeiten.

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Sprachcamps 4.5 von 5 Sterne basierend aus 764 Bewertungen und 764 Meinungen.