Gelungener Start in den Schulalltag

Sechs Wochen Freizeit, Relaxen, Kindersprachreisen, Ausschlafen, Urlaub und am allerwichtigsten – keine Schule! Da fällt manchem Kind nach so langer Zeit der Einstieg in den Schulalltag nicht unbedingt leicht. Obwohl die Kinder dann ihre Schulfreunde wiedersehen, sich über ihre Erlebnisse in den Ferien austauschen können und vielleicht neue Lehrer kennenlernen. Hinzu kommt noch, dass die Kinder sich wieder an das frühe Aufstehen, das Sitzen im Unterricht und die außerschulischen Verpflichtungen gewöhnen müssen. Die Eltern können ihre Kinder dabei unterstützen und die baldige Schulzeit gemeinsam vorbereiten.

Alle Materialien funktionstüchtig und parat haben

Die Schultasche wird noch relativ einfach zu finden sein, doch der dazugehörige Inhalt hat sich vielleicht an andere Orte verteilt. Die Stifte aus der Federtasche wurden beim Malen auf der langen Autofahrt immer kürzer, die Sportschuhe für eine Radtour benötigt und die Brotdose ist im Urlaub verloren gegangen. Gemeinsam mit dem Kind sollten alle Dinge zusammengesucht und überprüft werden. Passen die Turnschuhe noch? Müssen neue Stifte gekauft oder die alten angespitzt werden? Können die alten Hefter, nachdem ausgeheftet wurde, weiter verwendet werden oder sind sie sehr abgenutzt und nicht mehr ansehnlich? Am besten wird eine Liste erstellt mit den Dingen, die neu gekauft werden müssen. Dies geschieht dann natürlich am besten vor dem ersten Schultag. Denn die ersten Tage nach den Ferien in der Schule werden turbulent genug sein. Auch der Schreibtisch kann sicher eine Generalüberholung vertragen. Bestimmt haben sich in der Ferienzeit darauf einige Sachen angesammelt, die nicht dorthin gehören oder aber ihren eigentlichen Platz in der Schultasche haben. Dabei sollte Raum geschaffen werden, für die Hefter, am besten nach Fächern sortiert, und Bücher sowie andere Arbeitsmaterialien. Bewährt hat sich ein zweites Set an Stiften, Tintenpatronen und Schreibpapier, denn dann muss nicht immer alles aus der Federmappe oder Schultasche herausgenommen werden und fehlt eventuell am nächsten Tag in der Schule.

Den Tagesrhythmus langsam wieder anpassen

Kaum ein Kind wird in den Ferien freiwillig so früh aufstehen, wie es das während der Schulzeit tun muss. Stattdessen schlafen die Kinder gerne mal etwas länger und gehen am Abend dementsprechend später zu Bett. Das Schlafbedürfnis für Grundschüler liegt zwischen neuneinhalb und zehneinhalb Stunden. Daher sollten Eltern ein paar Tage vor dem ersten Schultag ihren Nachwuchs langsam wieder an den passenden Schlaf-Wach-Rhythmus gewöhnen. So können sich alle Familienmitglieder darauf einstellen und dem Kind wird bewusst, dass die Schule bald wieder losgeht.

Kleine Lerneinheiten spielerisch verpacken

Selbst wenn die Ferienzeit hauptsächlich zur Entspannung und Erholung vom Lernen in der Schule dienen sollte, muss dennoch nicht komplett auf ein wenig Üben verzichtet werden. Es gibt viele Situationen im Alltag in denen ein Kind das Gelernte des letzten Schuljahres anwenden und ein wenig trainieren kann. Im Restaurant können die Preise des Essens zusammengerechnet werden, im Schwimmbad die Baderegeln vorgelesen werden und statt eines Brettspiels haben die Kinder auch mal an Stadt-Land-Fluss oder anderen originellen Schreibspielen Spaß. So wird dem Kind einerseits bewusst, wofür es das Wissen aus der Schule im Alltag anwenden kann.

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