Sprachcamps für Kinder

Sprachkenntnisse werden in der heutigen Zeit immer wichtiger. Für ein Studium im Ausland oder den späteren Job in einem internationalen Unternehmen muss man Fremdsprachen beherrschen. Und selbst für den Urlaub in einem fremden Land ist zumindest grundlegendes Wissen der Landessprache bzw. des Englischen überaus hilfreich. Wen wundert es da, dass schon Kinder immer früher eine Fremdsprache erlernen. Meist handelt es sich dabei um Englisch. Der Unterricht beginnt spätestens in der dritten, manchmal auch schon in der ersten Klasse. In diesem Alter werden häufig noch viele Spiele gemacht und ein spielerischer Ansatz mit einem Schwerpunkt auf dem Sprechen und Verstehen verfolgt. Später kommt immer mehr schreiben und lesen, Grammatik und Vokabeln lernen hinzu. Da bleibt nicht selten das eigene Sprechen auf der Strecke. Doch es gibt eine gute Möglichkeit, bei der Kinder ihre Kenntnisse praktisch anwenden können. Und zwar in Sprachcamps in den Ferien. Dafür brauchen Kinder nicht einmal ins Ausland reisen.

Wie sind Sprachcamps für Kinder aufgebaut?

Sprachcamps werden auch innerhalb Deutschlands angeboten. Dorthin müssen Kinder also nicht lange anreisen, können aber trotzdem gleich in die Fremdsprache eintauchen. Denn das ist der Hauptbestandteil einer solchen Reise. Die Sprachdozenten sprechen so viel wie möglich mit den Kindern in der Fremdsprache. Und das nicht nur während der Unterrichtszeit, sondern auch in der Freizeit. Dabei werden dann alle möglichen Aktivitäten sprachlich auf Englisch, Französisch bzw. Spanisch angeleitet. So müssen bei einer Schatzsuche Fragen auf Englisch beantwortet werden, beim Sportfest werden die Regeln auf Französisch erklärt oder die Natur auf Spanisch erkundet. Auf diese Weise erleben die Kinder die Fremdsprache quasi in Aktion und können zwanglos austesten, wie viel sie schon verstehen und selber sprechen können. Der Unterricht als solches hat ebenfalls wenig mit dem der Schule gemeinsam. Einige Stunden am Tag setzen sich die Sprachdozenten mit den Kindern hin und widmen sich bestimmten Themen, welche die Kinder auch gerne mitbestimmen dürfen. Da werden dann Sprachspiele gemacht, kreative Dinge gestaltet, Bücher, Filme und Musik in den Unterricht mit eingebunden. Natürlich können auch mal grammatische Themen bei den Sprachcamps in den Sommerferien auf der Tagesordnung stehen. Diesen widmen sich die Kinder aber keinesfalls nur durch Lesen, Abschreiben und Auswendiglernen von Regeln. Stattdessen werden diese Inhalte in Sprachaufgaben und Spiele eingebunden.

Englisch muss man können

Die Weltsprache Englisch ist ein Muss in vielen verschiedenen Jobs, die etwas mit internationalen Beziehungen, Kundenkontakten oder Fachbereichen zu tun hat, in denen die Verkehrssprache Englisch ist. Aber auch privat und in der Freizeit spielt Englisch eine immer größere Rolle. Schon allein, wenn man das Internet betrachtet, wird deutlich, welche Bedeutung die englische Sprache hat. Viele Seiten sind in dieser Sprache verfasst oder bieten zumindest eine Übersetzung ins Englische, wenn es sich zum Beispiel um eine weniger verbreitete Sprache handelt. Auch bei vielen Filmen, Büchern, Computerspielen muss man erst auf eine deutsche Version warten. Da haben Kinder und Jugendliche bereits einen Anreiz sich der Sprache doch etwas intensiver zu widmen. Durch soziale Netzwerke werden Menschen auf der ganzen Welt miteinander verbunden. Und das geschieht zu einem großen Teil auf Englisch. Wenn Kinder ihre Englischkenntnisse im Alltag anwenden möchten, haben sie dazu in der begrenzten Zeit des Unterrichts in der Schule dazu nur wenig Gelegenheit. Ganz anders sieht es dabei in den Sprachcamps in Englisch aus. Denn da stehen das Sprechen und Verstehen im Mittelpunkt.

Spanisch wird immer beliebter

In den letzten Jahren hat eine Sprache immer mehr an Bedeutung gewonnen; und zwar die spanische. Neben fast einer halben Milliarde Muttersprachlern, gibt es noch Millionen Menschen, die diese Sprache als Zweitsprache sprechen oder studieren. Auch in Deutschland gewinnt Spanisch immer mehr an Beliebtheit. Immer häufiger wird es nach Englisch als zweite Fremdsprache angeboten. Die Sprache ist für einen Urlaub in Spanien sehr nützlich, doch auch anderswo auf der Welt kommt man mit Kenntnissen dieser Sprache weiter. Gemeint ist dabei Mittel- und Südamerika. Dort gibt es viele Länder in denen Spanisch Amtssprache ist. Vielleicht möchte der eine oder andere dort später einmal leben oder arbeiten und dadurch gleich noch eine andere Kultur kennenlernen. Sprachcamps in Spanisch bieten zumindest schon mal einen Einblick in die Sprache einer Kultur. Und durch den spielerischen Ansatz werden die Kinder dazu ermutigt, die Sprache aktiv und ohne Druck anzuwenden.

Französisch darf man nicht vergessen

Ebenfalls interessant ist die Amtssprache des Nachbarlandes, welches im Südwesten an Deutschland grenzt. Gemeint ist hierbei natürlich Französisch. Verglichen mit dem Spanischen gibt es zwar deutlich weniger Menschen, welche diese Sprache sprechen. Dennoch ist Französisch neben Englisch die einzige Sprache, welche auf jedem Kontinent zu finden ist und praktisch in jedem Land gelernt werden kann. In vielen internationalen Organisationen ist Französisch eine der offiziellen Sprachen. Für Kinder, welche Französisch in der Schule lernen, sind somit Sprachcamps in Französisch eine interessante Möglichkeit ihr bereits vorhandenes Sprachwissen anzuwenden bzw. erste Wörter in dieser Sprache zu erlernen.